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Terminerinnerung
Kinder-
und Jugendnotdienst
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ADS, ADH, ADHD, HKS, HOPS,DAMP .......
In aller Munde, ganz aktuell oder doch ein alter Hut? Was hat der Kinderarzt
Hoffmann schon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts vom Zappelphilipp, dem Hans guck in
die Luft und anderen zu berichten gewusst, was heute neue Namen bekommt oder neu
erforscht und entdeckt wird.
Die Abkürzungen bezeichnen Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne
Hyperaktivität, Hyperaktivität ohne Aufmerksamkeitsstörung und
hirnorganisches Psychosyndrom. Derzeit gehen wir von einer Häufigkeit von 3-5%
in der Bevölkerung aus, das heißt, in jeder Schulklasse müssen 1-2 Kinder von
der Störung betroffen sein.
Viele Eltern sind zunehmend verunsichert, wenn von Störungen bei ihren
Kindern die Rede ist, wohin kann man sich wenden, wer kann am schnellsten
helfen. Generell kann man hier feststellen:
 | es gibt keinen ADS-Test, der mit Sicherheit eine Diagnose zulässt. |
 | vertrauen Sie keinem Therapeuten oder Arzt, der nach kurzer Schilderung
oder rascher "Testung" zur Diagnose kommt. |
 | die genannten Störungen sind Erkrankungen, Therapien müssen die
gesetzlichen Krankenkassen ebenso übernehmen wie die privaten Kassen. |
 | Gehen Sie zu Ihrem Kinder- und Jugendarzt, der kennt Ihr Kind am
längsten, kennt Ihre Familie und kann bereits erste Hilfestellungen geben.
Es werden einige Gespräche folgen, eventuell einige Testungen oder Sie
bekommen Fragelisten oder Beurteilungsbögen. Eventuell erfolgen
Blutuntersuchungen oder apparative Diagnostik zum Ausschluss organischer
Grunderkrankungen. Sicher können Sie davon ausgehen, dass Kinder- und
Jugendärzte die erste Anlaufstelle für Ihre Schwierigkeiten sind. |
 | Sollten weitergehende diagnostische Schritte folgen, wird Ihr
Kinder- und Jugendarzt diese mit Ihnen besprechen. |
 | Wir wissen, dass die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen in
Familien gehäuft auftreten, es handelt sich um Erkrankungen, die nicht
ausheilen, deren Ausprägung aber schwanken kann. Haben Kinder noch viele
Schwierigkeiten wegen der Anforderungen an sie, können Erwachsene Patienten
Nischen finden, in denen sie ihre Fähigkeiten optimal einsetzen können und
äußerst erfolgreich sein können. |
Buchempfehlungen:
M. Döpfner: Ratgeber hyperkinetische Störungen (kurzes Büchlein, enthält
alles Nötige in Kürze)
M. Döpfner: Wackelpeter und Trotzkopf (Info, Leitfaden und Arbeitsblätter)
S. Aust-Claus: Das ADS-Buch
bewusst nur drei Bücher, weitergehende Literatur nach Anfrage!
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