Grippewelle
Home Nach oben

 

Praxis
Elternseiten
4kids
Kontakt
Seite des Monats
Inhaltsverzeichnis
Archiv

Terminerinnerung

Kinder- und Jugendnotdienst

 Grippewelle in Hessen meist zu Jahresbeginn 

Aufgeschreckt von Pressemeldungen häufen sich seit meist  Anfang Januar die Nachfragen in der Praxis von Patienten, die einen schweren Verlauf einer Grippe befürchten. Meist im Januar/Februar haben wir eine Häufung von Grippeerkrankungen in den Praxen, wir sprechen meist noch von einer deutlichen Häufung von Grippefällen der Jahreszeit entsprechend. Informieren Sie sich regelmäßig beim RKI. Die Arbeitsgemeinschaft sammelt Daten aus der Republik und stellt sie jeweils aktualisiert zum Wochenanfang zur Verfügung.

Sollte eine Therapie der Influenzagrippe nötig werden bei Patienten aus Risikogruppen, die wegen irgendwelcher Gründe nicht geimpft wurden, kann in der Anfangsphase der Erkrankung auch bei Kindern wirksam geholfen werden durch Gabe bestimmter Medikamente, die den Verlauf abschwächen.

Eine wirksame Impfung steht zur Verfügung.

Die Grippeschutzimpfung gehört wie andere Schutzimpfungen zu den wirksamsten Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge. Eine öffentliche Empfehlung für alle Patienten zur Grippeschutzimpfung wurde bisher nicht ausgesprochen.

Jedes Jahr aufs Neue erkranken viele Tausende Menschen an einer Virusgrippe, noch mehr Menschen entdecken in der kalten Jahreszeit an sich Symptome, die sie mit der Grippe in Verbindung bringen. In dieser Zeit wird dann immer der Wunsch nach der Impfung laut.

Den sichersten Schutz erzielt man mit der Impfung bevor uns eine Grippewelle erreicht. Geimpft wird im September/Oktober des Jahres, wirksamen Schutz erhält man zwei Wochen nach der Impfung.

Wer sollte sich in einer Kinder- und Jugendarztpraxis einer Grippeimpfung unterziehen?

Kinder mit chronischen Erkrankungen, insbesondere Erkrankungen der Atemwegsorgane, des Herzens und anderer innerer Organe.
Kinder mit bestimmten Stoffwechselerkrankungen.
Kinder mit Immunschwäche oder Krebsleiden.

Warum sollte man Kinder dieser Risikogruppen impfen?

zu fürchten sind ernsthafte, das zuvor bestehende Leiden verschlechternde Komplikationen wie Lungenentzündung, Entzündung des Herzbeutels und des Herzmuskels.
die Impfung ist sehr gut verträglich, der Nutzen ist hoch.

Warum sollten andere Kinder nicht geimpft werden?

gegen die Impfung aller Kinder spricht der bei immungesunden Kindern nahezu immer komplikationslose Verlauf.
eine Verschlechterung eines vorbestehenden Leidens ist nicht zu befürchten.

Fragen Sie uns bitte bei Ihrem nächsten Besuch über das individuelle Risiko Ihres Kindes, wir werden gemeinsam über die Notwendigkeit der Impfung beraten.

Weitere  unabhängige Informationen erhalten Sie beim Paul-Ehrlich-Institut

 

nach oben