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Schweinegrippe Liebe Patienteneltern, nachdem in den ersten beiden Novemberwochen die Erkrankungszahlen stark gestiegen waren, hatten wir entschieden, Fiebersprechstunden abzuhalten. Alle verschiebbaren Vorsorgeuntersuchungen wurden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und die übrigen Vorsorgeuntersuchungen zu besonderen Zeiten abgehalten. Ebenso erhielten Sie für Routineimpfungen nur eingeschränkte Wahlmöglichkeiten bei den Terminen, damit Ihre gesunden Kinder nicht mit den Influenzakranken oder den anderen fiebernden Kindern behandelt werden mussten. Seit Ende November nahmen die Influenzafälle wieder ab und wir konnten zur gewohnten Terminvergabepraxis zurückkehren. Im Dezember wurde keine wesentliche Beeinträchtigung des Praxisablaufes mehr festgestellt, Patienten mit Termin konnten wieder mit den gewohnt kurzen Wartezeiten rechnen, oft konnten wir wieder ohne Wartezeit behandeln. Weiterhin wird jedoch von der STIKO die Impfung gegen die neue
Influenza empfohlen. Sprechen
Sie uns an, wir werden gemeinsam Ihr individuelles Risiko abschätzen und zu
einer vernünftigen Entscheidung kommen. Aktualisiert 27.12.09
- "Wie kann ich mich und meine Kinder schützen?" Nach Experteneinschätzung sind die Einhaltung einfacher Hygienemaßnahmen und das Meiden öffentlicher Zonen mit erhöhtem Krankenaufkommen (Arztpraxis/Krankenhaus) ausreichend. Die einfachste Maßnahme ist ein regelmäßiges Händewaschen. Desinfektionsmittel müssen und sollen Sie nicht benutzen im normalen Alltag. Noch eine Bitte: lesen Sie in der Laienpresse (Tageszeitungen) über die "Schweinegrippe" oder in pharmafreundlichen Blättchen, die Sie mit Arzneien gemeinsam erhalten, seien Sie kritisch. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, empfehle ich Ihnen das RKI. Die Stellungnahme des BVKJ (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands) können Sie auf der Homepage nachlesen, Stellungnahmen der weiteren pädiatrischen Verbände und Fachgesellschaften auch unter DGKJ und DGPI.
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