|
|
|
|
Immer wieder bekommen verunsicherte Eltern nach einem Zeckenstich von medizinischen Laien und medizinischen Leistungsanbietern vermittelt, dass man Borrelien in der entfernten Zecke nachweisen kann. Das ist such völlig richtig so, man kann nachweisen, ob eine Zecke potentiell eine Borrelieninfektion übertragen kann, man kann aber nicht durch diese Untersuchung herausfinden, ob eine Übertragung stattfinden wird. Ich rate generell von dieser teuren und nutzlosen Untersuchung ab, denn ist die Zecke infiziert und kann Borreliose übertragen, ist die Gefahr dass eine Übertragung der Erkrankung des Gestochenen eintritt, mit einem geringem Risiko beziffert. Noch geringer ist dann das Risiko, dass der Gestochene erkrankt. Blutuntersuchungen beim Gestochenen werden in den pädiatrischen Leitlinien nicht empfohlen, ebenso wird eine prophylaktische Therapie abgelehnt. |